Montag, 26. Oktober 2009

Von Typokatzen und Tackerhasen

Um eins schon vorwegzunehmen: Wir haben nicht etwa zu viel Zeit...
...alles was wir hier zeigen ist lediglich ein Nebenprodukt unserer kreativen Arbeit :)


Was tut man, wenn zufällig auf dem Schreibtisch Stifte, Filzherzen, Reißzwecken und Haftnotizen herumliegen? Ganz einfach: basteln und schon ist die Unordnung beseitigt :)



So, oder wenigstens so ähnlich ist wohl auch unser geliebter Tacker-Hase entstanden, der sich mit seinen Zähnen durch jedes Papier beißt, oder die niedliche Typo-Miez, die durch Ulli das Licht des UNISON-Hauses erblickt hat. Und ganz egal, für wie kitschig oder verspielt man das halten mag - Wir mögen unsere kleinen Arbeitshelferchen :)



Eure Azubis

Sonntag, 19. Juli 2009

Alles schon vorbei???? :(

Wie bringt man klassische Musik, Kreativität, begeisterte junge Künstler und ein fleißiges Helfer-Team unter einen Hut? Ganz einfach: man veranstaltet das erste UNISON Chamber Music Festival. Ganz einfach? Naja, ganz so nicht... Wenn man bedenkt, wieviel Zeit in dieses Festival geflossen ist, wieviel Gedanken, Gespräche und nicht zuletzt Herzblut, dann ist das bisschen Wehmut jetzt auch abolut gerechtfertigt.

Jetzt, am Sonntag, den 19.07.2009 ist es schon vorbei - LEIDER. Wir haben eine ganze Woche voller kleiner Abenteuer erlebt, haben miteinander gelacht, waren gerührt von den schönen Klängen der einzelnen Instrumente und haben gefeiert --- schlicht gesagt: Wir haben die ganze Woche unter dem einen Gedanken gelebt: GEMEINSAM EINEN TRAUM, EINE VISION MIT LEBEN ZU ERFÜLLEN.

Herzlichen Dank, für die vielen tollen, gemeinsamen Stunden, für die geleistete Arbeit aller Beteiligten und für die Musik, die Sangerhausen bewegt hat.

Wir freuen uns alle auf das nächste Jahr und wünschen allen Künstlern eine gute Heimreise.

Liebe Grüße,
eure UNISONS :)

Samstag, 27. Juni 2009

Da ging's drunter und dröbber...

Für verrückt muss man uns halten... Da stehen 3 Azubis und ein Grafiker gaaanz früh am Samstag (ich will es nur noch einmal wiederholen: Am SAMSTAG) auf um pünktlich auf Arbeit zu sein... Nunja, wir wissen schließlich, wieso wir das machen. Und nach dem gemeinsamen leckeren Schweineohren-Frühstück (mit 9 Schweineohren an der Zahl) wissen wir die Samstag-Arbeit auch zu schätzen. Mal ganz unter uns gesagt: wir freunden uns mit dem Gedanken an, Samstag zu arbeiten und einen Tag in der Woche frei zu haben - aber das können wir der armen Franka wahrscheinlich nicht antun :)

(unser reichlich gedeckter Frühstückstisch)

1 Stunde später: Die ersten Ideen sind ausgebrütet... Sieht ganz gut aus -- wir sind auf dem richtigen Weg. Zwar etwas überdreht -der Kaffee und ein Energydrink der angeblich Flügel verleiht entfalten gerade ihre volle Wirkung- aber auf jeden Fall kreativ. Alles erfolgt nach dem gleichen Muster: ansehen, was nicht gefällt sofort verwerfen und dann Verbesserungsvorschläge bringen... Und da ist es das erste Mal passiert...

Willkommen zu dem ersten Teil von:
LAURENT LERNT OSTDEUTSCH
Ein bisschen komisch hat er uns schon angesehen, als wir beim Betrachten eines Entwurfes von "geknietschter" Schrift gesprochen haben... Nun, wie erklärt man denn bitte, was geknietscht ist??? Nun, irgendwie haben wir es hinbekommen.

Zurück zum Thema: inzwischen ist es 12 Uhr und unser Magen gibt uns langsam, aber nur seeeehr langsam Hungersignale - was solls... Jetzt haben wir keine Zeit zum Essen und beschließen uns die Pizza erst gegen halb 2 kommen zu lassen (owei, die zweite Pizza in dieser Woche) . Wir genießen sie im schönen sonnigen Hinterhof vom UNISON-Haus... Die Pause haben wir uns aber auch echt verdient...


Dann aber nichts wie an die Arbeit. Es wollen schließlich am Ende des Tages wenigstens 15 Seiten inklusive Visitenkarte gedruckt sein :)
Also geht das kreative Chaos weiter... und siehe da: einige Minuten später hören wir jemanden die Treppe raufgehen. Wer ist es? Die Kerstin mit lecker Donuts und Blätterteigtaschen im Gepaäck. Ja, alle die am Samstag nicht dagewesen sind werden sich sicher jetzt die Finger lecken, denn Kerstins Blätterteigtaschen sind unübertroffen... So, genug Werbung gemacht.

Natürlich müssen wir die Chance jetzt nutzen für ein ausführliches Briefing... Und wie man doch beim arbeiten die Zeit vergessen kann... Wieder hören wir jemanden die Treppe raufkommen... Es ist Kerstins Tochter, die unten schon seit einiger Zeit im Auto gewartet hat. Upps... Ab jetzt müssen wir wieder allein klarkommen - kein Problem für so ein Spitzenteam wie uns :)


Und dann sagte er es wieder: In den paar Wochen in denen wir jetzt im neuen Team zusammenarbeiten ist bei Laurent ein kleines Rudiment des Wuppertaler Dialektes aufgefallen und seit dem müssen wir immer wieder lachen, wenn wir es hören... Während wir sagen würden, "dass muss da drüber" oder wie der Mansfelder sagen würde: "das muss droff", sagt Lautent "das muss da dröbber"
Leider kam dieser Satz so oft hintereinander, dass wir uns vor Lachen kaum noch eingekriegt haben... Doch irgendwie ging es dann (wie gesagt: der Energy-Drink hatte uns schon ein wenig Flügel verliehen).

Und schon ereilte uns ein zweiter Besuch - man könnte fast denken, wir werden kontrolliert???- Da konnten wir uns einen kleinen Spaß natürlich nicht verkneifen. Die Geschichte, dass wir mit den Vitra-Stühlen ein Wettrennen auf dem UNISON-Parkett veranstaltet haben, hat uns Diana sogar fast abgekauft, aber als ihre Augen dann immer größer wurde und ihr ein schnelles "Wisst ihr wie teuer die sind" entwischt ist, hat uns schon unser Lachen verraten :)
Die Versuchung war einfach so groß :)

Doch umso besser ging die kreative Arbeit voran. Um 19 Uhr war alles fertig, jede Idee ausgearbeitet, aufbereitet, Papier ausgesucht und natürlich: die Visitenkarte fertig produziert. Mit ein bisschen Stolz muss man schon sagen, dass die der echte Knaller geworden ist. Was jetzt bleibt ist nur noch das Zusammenbauen des Flyers und das Hoffen auf Design-Verständnis beim Kunden...

(auch Ulli schon völlig Banane)

Es ist jetzt 19.30 Uhr und irgendwie sind wir langsam nurnoch Banane im Kopf... Aber es war ein gelungener Tag, vollgepackt mit kreativen Ideen, und unermüdlichem Drang die Präsentation am Dienstag zu rocken :)

Teil II von:
LAURENT LERNT OSTDEUTSCH:
Nach getaner Arbeit beschlossen wir Laurent das Ostdeustch etwas näher zu bringen und bombardierten ihn mit Elsterglanz-Videos und anderen sprachlichen Kuriositäten. Wir wissen zwar nicht, ob er uns jetzt besser versteht, aber was nicht ist kann ja noch werden :)

AUF EIN NEUES!!!!

Dienstag, 23. Juni 2009

Spielzeugfabrik

11.30 Uhr im UNISON-Haus: entsetze Gesichter, ein Seufzen geht durch die Reihen, 5 Grafiker (-anwärterinnen) sitzen mit großen Augen am großen Konferenztisch und trauen ihren Ohren nicht. Was? Am Dienstag ist schon Präsentation? Das heißt uns bleiben noch genau 5 Tage. 5 Tage um eine Image-Broschüre aus dem Boden zu stampfen - aber nicht irgendeine. Da muss schon was besonderes her, schließlich sammeln wir fleißig Material für unser Portfolio :)


Und so ganz überraschend kommt das jetzt auch nicht. Immerhin wissen wir davon schon seit 2 Monaten. Beeindruckend, wie schnell 2 Monate verfliegen können, wenn man immer wieder an kreativen Ideen tüftelt, sich ganz nebenbei noch mit den kleinen Gemeinheiten der Druckdatenaufbereitung rumschlagen muss und dabei nicht vergessen darf auch noch für die Schule zu lernen. Überforderung? Nein, nur eine Herausforderung.
Gut. Uns bleiben 5 Tage und jetzt ungefähr noch 3 Stunden um eine Idee für das zweite interne Meeting zu entwickeln.

15.30 Uhr, UNISON-Haus: Rauchende Köpfe, jede Menge Süßigkeiten und Kaffee --- das Meeting hat gerade begonnen und schon eine angeregte Diskusion über das perfekte Format hervorgerufen. Der Tisch ist nicht wiederzuerkennen... Der Tisch? Welcher Tisch? Unter den ganzen Scribbles, Layoutentwürfen, Recherchen und Ausdrucken verschwindet er fast völlig...
Nun, nach heftigem Wortwechsel haben wir uns entschieden: "12,5 cm x 26,5 cm" das sind die magischen Zahlen, die jetzt durch den Raum gehen. Die erste Entscheidung ist getroffen - zwar ist das Format jetzt nur jeweils 0,5 cm größer als vorher schon einmal festgelegt, aber jetzt sind wir uns wenigstens alle einig: DAS ist es. Bleiben nur noch die Gesamtgestaltung, Inhalt, Bilderwahl, Material und Extras als Tagesordnungspunkte übrig...
owei... das wird ein langer Tag :(

17.30 Uhr, UNISON-Haus: Es wird langsam ruhig im Büro. Alle sind weg. Wirklich alle? Nein, eine kleine Gruppe tapferer kreativer Köpfe hält die Stellung. Inzwischen haben der Kaffee und die Schokolade ihr Werk getan. Die Stimmung steigt. Manch einer denkt schon über eine Karriere als Entertainer nach, falls das hier nicht klappen sollte... Doch es wird klappen. Die Köpfe beginnen inzwischen zu glühen, der Süßigkeitenvorrat wird kleiner und geniale Ideen geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand. Mit einem Wort: LÄUFT! :)


("Dis ist doch das Cover".. Steht doch drauf: "DISCOVER" :) - DANKE, Franka)

18.00 Uhr, immernoch UNISON-Haus: Das Chaos wächst stetig mit den Ideen und noch keine Spur von Müdigkeit. Der Süßigkeitenvorrat schrumpft weiter, die Laune steigt. WIR KOMMEN VORAN. Ein kleiner Satz in typischer Franka-Manier lässt dann kein Auge mehr trocken: "Dis ist doch das Cover --- Steht doch drauf: DISCOVER". GENIAL..

18.30 Uhr, UNISON-Haus: Jetzt ist eh alles zu spät. Ob es am Sauertoffmangel oder Zucker-Überschuss liegt - keine Ahnung. Zumindest werden wir alle ein wenig albern. jetzt ist es soweit. Wir sind verrückt geworden, das reicht von einer gesummten JEOPARDY-Melodie über die pantomimische Darstellung von Schnecken-Fühlern bis hin zu völlig komischen Aktionen mit Wackelbildern. Eins zeigt uns das: Nach einigen Stunden Dauer-Meeting sind wir reif für eine Pause...
(Ja, ein bisschen hat es uns geschadet)

18.45 Uhr, UNISON-Haus: Ein Ende in Sicht!!!!!
Juhuuuu... Jetzt haben wir alles inhaltliche geklärt, schnell noch die Arbeitsaufteilung festlegen und dann geht es ab nach Hause. UND WER MACHT JETZT DAS CHAOS WEG???

Ein Glück schaffen viele Hände ein schnelles Ende. Und so endet dieser kreative Arbeitstag im UNISON-Haus, aber: WIR HABEN EINE LÖSUNG gefunden :) Danke!

Donnerstag, 30. April 2009

Den Fußboden vor dem Kaffee beschützen

Jaja, so sind wir UNISON-Azubis, immer bedacht auf Ordnung und Sauberkeit (meistens zumindest). Und so kam es wie es kommen musste: Todesmutig stellt sich Jeanette zwischen den heißen Kaffe, der gerade über den Tisch fließt und den guten Holzfußboden (habt ihr eine Ahnung, wie schwer Kaffeeflecken da wieder rausgehen...).



Die Arme... Wir bemerken es erst, als ihre Stimme lautstark aus der Ecke ertönt "heiß, heiß, heiß...", das Bein immernoch mutig zwischen Tisch und Fußboden, die Hose wird zum Schwamm und saugt den brühend heißen Kaffee in sich auf.


(Kriegsverletzung)

So viel Einsatz will belohnt werden. Dafür gibt es ein richtig fettes Bienchen für unser Azubienchen.

Donnerstag, 2. April 2009

total verMESSEn

Kleckse auf der Hose, Kleckse im Haar, Kleckse im Gesicht... Nun, zum Clown wollten wir eigentlich nicht werden, als wir begonnen haben die Europaletten zu streichen. Aber was tut man nicht alles im Glauben an eine sensationelle Idee.





Also legen wir munter drauf los und schnell werden nicht nur die Paletten mit Farbe bemalt, sondern alles, was sich im Umkreis von einem Meter befindet, bekommt einen neuen Anstrich -muss sagen, dass blau in meinen Haaren beginnt mir sogar zu gefallen-.

Die Mühen der letzten Tage, die Entwürfe und vielen Überlegungen haben sich aber jetzt schon gelohnt. Langsam nimmt unser Messestand immer mehr Form an, wird lebendig, bunt, aber nicht laut. Es wächst, unser kleines Baby der neuen Kreativ-Abteilung. Und dafür geht man schließlich gern auch ein paar Stunden länger arbeiten oder wühlt sich durch die unendlichen Tiefen eines Baumarktes. Und wo sonst bekommt man während der Arbeit einen Platz an der Sonne...

Donnerstag, 26. März 2009

Wir haben es hinter uns...

Juhuu.... endlich Zwischenprüfung... Nee, das muss irgendwie anders lauten --- ah: "Hilfe, jetzt schon Zwischenprüfung?"

Als der Wecker um 04.30 Uhr ganz mies klingelt (war der Ton schon immer so schrecklich) wird uns irgendwie bewusst, dass es jetzt soweit ist.... Habe ich alles? Typomaß, Lineal, Ausbildungsnachweis --- na dann kann es ja losgehen. DACHTE ich...

Zwischenprüfung 2009 - wir haben es geschafft

Auf der Fahrt war auch noch alles Ok. Laut Tankanzeige schaffen wir noch 120km und 70km müssen wir fahren - nach Leuna. Alles kein Problem. (Möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass Leuna nicht wirklich eine schöne Stadt ist). Aber wir scheinen richtig zu sein (zeigt das Navi).. Hmmm.. überall Industriegebäude --- und der Pförtner schaut uns auch so komisch an - uns, die zwei Blondinen im quietschgelben Fiat 500... Wir scheinen doch nicht ganz richtig zu sein, aber noch haben wir 45 Minuten Zeit....

Der Pförtner ist so nett und zeigt uns den Weg... Jetzt nichts wie weg... Gebe Gas, aber das Auto reagiert nicht... wir werden lansgamer, langsamer - wir stehen. NEIN!!!! Ganz fies strahlt mir die Anzeige im Display meines Autos entgegen: CANCHECK.

-- Na toll. Etwas zu spät, finde ich. Hier können wir aber nicht stehenbleiben und zum Parkplatz sind es noch 30m. Wir steigen also aus um zu schieben, aber irgendwer muss ja lenken, also schiebt Ulli, ich lenke (wie gemein)...


Arbeitsergebnis

Ein bisschen peinlich ist das ja schon, aber Zeit zum nachdenken haben wir nicht. Das Gebäude ist irgendwo hinter den roten Häusern, hat der Pförtner gesagt... Also machen wir uns auf den Weg und stehen letztendlich vor einer Berufsschule... Hier muss es sein... Aber wo sind die anderen??? Wir beschließen eine Frau zu fragen, die gerade auf den Bus wartet und irgendwie ortskundig aussieht...

Wie sollte es auch anders sein, wir sind zu weit gelaufen. Die Prüfung findet dort statt, wo mein Auto stehengeblieben ist... Das nenn ich mal Schicksal. Aber immerhin: wir sind pünktlich und haben es gefunden. Also stürzen wir uns in die Prüfung.


Und es war gar nicht so schwer, wie wir gedacht hatten... Ein Glück. Wer weiß, vielleicht haben auch die vielen Glückshormone in der Schokolade unsere Gedanken angeregt...

Ok, Prüfung haben wir hinter uns, da bleibt nur noch das kleine, gelbe Problem auf dem Parkplatz...

Ein Glück hat Ulli ein paar Bekannte getroffen, die uns tatsächlich zur nächsten Tankstelle mitnehmen... Der nette Tankwart lächelt uns an, will auch helfen, hat nur leider keinen Kanister da. "Aber VW nebenan düfte Kanister haben" , hören wir ihn noch sagen und machen uns gleich auf den Weg. Und schon stehen wir zwei Blondinen an der Theke bei VW, klagen unser Leid und spüren, dass sich die Monteure neben uns das Lachen verkneifen müssen... Wir haben nen Kanister bekommen, dann zur Tankstelle, 2-3 liter getankt und durch die halbe Stadt zurückgelaufen.



Nur leider ging der Deckel des Kanisters nicht ganz zu, also umwehte uns die ganze Zeit so ein Benzinduft und mit jedem Meter wurden wir immer lustiger. Nun, wir haben es überlebt... Und mit solchen Erlebnissen vergisst man seine Zwischenprüfung nicht so schnell....

Donnerstag, 19. März 2009

NOSTALGIE im UNISON-Haus

Was ist das denn? Eine Diskette? Aha.... Darauf hat man mal gespeichert??? Hmm... Oh, schau mal, alte Polaroids...

viel zu schade zum wegwerfen...

Ja, das Leben als angehender Mediengestalter war vor 15 Jahren noch nicht so leicht, wie es heute ist. Da tun sich interessante Welten auf, wenn man alte Akten sortiert. Man trifft auf solche Exokten wie Zip-Disketten, Broschüren mit den "neusten" Computern oder sagen wir mal "interessante" Entwürfe vom Anfang der 90er Jahre. Mensch, zu dem Zeitpunkt haben wir Azubis noch im Kindergarten gesessen, da wurde in der Agentur schon fleißig gearbeitet.

Mit einem Schmuntzeln nehme ich das Stück Nostalgie und verstaue es in einer der unzähligen Schubladen... Vielleicht findet man es in 15 Jahren ja nochmal :)


Donnerstag, 5. März 2009

Vom Azubinchen zur Biene


Ein bisschen hat es ja auch gedauert, aber jetzt, wo die Zwischenprüfung immer näher rückt, ist nicht mehr zu vermeiden, dass aus den kleinen Azubinchen große Bienen werden. Wir werden langsam groß und hin und wieder lässt man uns aus dem Bienenstock und testet, ob wir schon fliegen können. Noch ist es ein wenig unruhig, ein bisschen anstrengend und sieht wahrscheinlich auch noch nicht so schön aus, wie bei den "Großen", aber wir glauben dran, dass wir das schaffen. Irgendwann werden aus uns auch Bienchen, die ganz von allein Honig sammeln und in den großen Bienenstock in der Kyselhäuser Straße 8 tragen ;)

Dennoch soll ein Rückschritt in die Kindheit erlaubt sein. Das zeigt sich zumindest gerade bei der Gestaltung unseres Arbeitsplatzes. Wir drei Grafik-Azubinen haben jeder unseren Teil dazu beigetragen und so ist ein lustig-bunter Schreibtisch zu stande gekommen. Eine kleine Armee von Koalabärchen reiht sich vor der Simpsons-Postkarte und dem WGS-Sparschweinchen auf. Wir stellen fest: Die Arbeit an solchen gestalterischen Sachen, wie die Bärchen-Urkunde für kleine Sportler haben deutliche Spuren hinterlassen.

(man betrachte auch den mexikanischen Kaktus als ehrenwertes Mitglied der Grafik-Abteilung)

Wir freuen uns täglich, wenn wir nett lächelnd von Koalas oder dem schnurrbärtigen mexikanischen Kaktus begrüßt werden. Und auch wenn wir jetzt mehr Verantwortung übernehmen müssen, die kleinen Sachen werden genauso Bestandteil unseres Arbeitsplatzes sein, wie die unzähligen kleinen Glücklich-Macher, die tagtäglich auf den Plätzen von uns Azubienchen rumstehen. Und so werden uns acuh weiterhin noch unzählige Schweineohren, Koala-Kekse und Wasabi-Nüsse begleiten, denn auch fleißige Bienchen brauchen Nervenfutter....

Donnerstag, 5. Februar 2009

Der Satz des Tages...

Verzweifelte Suche nach dem Fehler in der Tabelle.... *grübel* *nachdenk* *kopf-rauch*... JUHUUUU!!!! Frauke beisst genüsslich in den Schokoladen-Weihnachtsmann, der schon den ganzen Vormittag nur darauf gewartet hat, gegessen zu werden und den jetzt Franzi (die rechtmäßige Eigentümerin) mit ihr teilt. Sie sieht ihn sich an und sagt:

"Männer können so gut schmecken
---
aber nur, wenn sie hohl sind!"


Wir möchten darauf hinweisen, dass bei diesem Akt niemand des UNISON-Teams zu Schaden gekommen ist. Lediglich der Schokomann den Sieg über die Tabelle nicht überlebt und musste als Opfer an die Excel-Götter herhalten. Nun, geklappt hat es... DANKE!

Musik liegt in der Luft...

Die Tastaturen glühen, Texte werden übersetzt, umgeschrieben, abgetippt und eingestellt - das UNISON-Haus steht Kopf --- zumindest fast ---


Wenn in unseren Telefonleitungen plötzlich niederländische und englische Sprache aufeinander treffen, wenn unser Webspezialist sich tagelang die Finger wundtippt und die Azubis schon jetzt planen, wie sie sich am besten einteilen, dann steht etwas großes vor der Tür --- Das UNISON CHAMBER MUSIC FESTIVAL!

Zahlreiche hochklassige nationale und internationale Künstler werden im Sommer (genau gesagt vom 12. bis 19. Juli 2009) zu uns nach Sangerhausen kommen und sie haben jede Menge Rhythmen und packende Melodien im Gepäck.

Interesse bekommen? Mehr Infos gibt's unter: www.ucmf.de


Wir freuen uns auf euch. Eure Azubinen


Samstag, 31. Januar 2009

Kleine Ela - ganz groß...

Oh, das Holz war doch nur aus Plastik, dachte ich mir, als sich Ela gemeinsam mit Ulli und mir auf die kleine Reise ins Fotostudio begab. Ein kleiner Schritt für uns, aber ein großer Schritt für die kleine Ela, die seit sie sehen kann, nur im UNISON-Haus die Azubis bei der Arbeit beobachtet hat. Im Keller ist es schön warm - die Scheinwerfer sind an und wir entdecken ein ungeahntes Talent an unserem Lieblings-Vitra-Stück...

Yeahhh... Du hast es drauf, kleine. Das Posing sitzt. Einmal etwas zur Seite drehen bitte, etwas mehr Licht von oben, den Kopf ein wenig zu mir... Jaaaa!!! das ist es..


Sie könnte sich in der nächsten Staffel "Gemanys-Next-Top-Elephant" bewerben, wenn sie nicht so ein Problem mit ihrer Figur hätte (denn mal unter uns gesagt: für einen Dickhäuter ist unsere süße Elefantendame echt ein bisschen schmal geraten - aber genau das macht sie wahrscheiblich auch so knuffig). Sie ist ein Designerstück ohne Starallüren, sie ist niedlich, pflegeleicht und ein echter Hingucker. Also nicht nur schauen, sondern bestellen, auf www.objektdesign-shop.de

Liebe Grüße,

eure AzuBienchen

Montag, 26. Januar 2009

Autschn... zuviel Action...


Und wieder einmal hat uns das Leben gelehrt, dass auch voller Körpereinsatz nicht immer belohnt wird...Aber beginnen wir von vorn...

Abbildung kann vom Original abweichen...

Freitag, 23.Januar, 17 uhr: das UNISON-Haus lehrt sich langsam, die Anrufe verstummen und alle Gedanken sind auf Feierabend ausgerichtet, außer bei (nun ja) mir. Stehe im Fotostudio mit gefühlten 2 t Brot um mich. Zwischen Weißbrot und Pumpernickel entscheide ich mich doch noch einen Blick in die Feierabendstimmung der ersten Etage zu werfen und treffe promt zwei weitere Kollegen, die keine Lust haben nach Hause zu gehen (wahrscheinlich hatten sie doch Lust, aber sie haben es gut verborgen..).

Freitag, 23. Januar, 18 uhr: Immernoch im UNISON-Haus. Versuche verzweifelt noch etwas Brot loszuwerden. Erfolglos. Kuchen vielleicht? Naja, läuft schon besser. Muss jetzt aber echt wieder an die Arbeit. Lasse mich einschließen, damit ich ungestört im Keller weiterarbeiten kann. Freue mich zwar über Besuch, aber nicht über welchen, der sich ein paar Vitra-Souvenirs mitnimmt...

Freitag, 23.Januar, 20 Uhr: Wie erwartet--- im UNISON-Haus. Halte Brot in meinen Händen, rieche selbst nach Brot... Habe das Gefühl, dass ich Bernd heiße... Egal, wird langsam Zeit für den Feierabend


Freitag, 23. Januar, 20.30 Uhr: UNISON-Haus... Ok, jetzt aber Feierabend.... Schnell alles zusammengepackt, sauber gemacht und dann nichts wie los... Moment mal... Wo ist mein Schlüssel? Oh nein, im Auto. Draußen sind es Minusgrade, es hat geregnet und ist schön glatt. Ich im Haus, eingeschlossen und ohne Schlüssel. Bleibt nur ein Weg: das Fenster (ich danke hiermit meinen netten Kollegen, die mich im nachhinein aufgeklärt haben, dass es durchaus einen leichteren Weg gegeben hätte), wir scheuen ja keine Herausforderung. Und die Strecke zwischen Fenster und Treppe ist ja nicht groß....

Hüpf---prell---klatsch---polter---aua.
Bin auf der Treppe gelandet. Haltungsnote 1, Technik eine glatte 6. Nach meiner Rolle vorwärts über das Geländer ist mir plötzlich nicht mehr so gut. Ups, das tat weh (Mein Arzt hat mir später geraten meine Schlüssel immer bei mir zu tragen)

Freitag, 23.Januar, 20.35 Uhr: Alle Türen geschlossen, alle Sachen ins Auto gepackt, habe festgestellt, dass ich doch nicht Bernd heiße....
Jetzt noch schnell das Haus sichern und ab in den F-E-I-E-R-A-B-E-N-D.

Freitag, 23. Januar, 20.40 Uhr: Immernoch im UNISON-Haus. Und ich will nur eines schreien:
-------------------PETER!!!!---------------------

Das nächste mal bitte einfach sichern beim nach Hause gehen - Danke!!!! :o)

Mittwoch, 21. Januar 2009

Uuuuund ACTION...

"please call me...". So, oder so ähnlich könnte man das überschreiben, was sich heute in den Nachmittagsstunden im UNISON-Haus ereignet hat.
Ziel war es, ein Gruppenbild unseres netten "Verkaufs-Teams" zu machen. Hmmm... eigentlich nicht schwer...

Denkste.

Es ist eben nicht alles Gold was glänzt, oder ein Foto wird eben nicht zum Kunstwerk, nur weil eine professionelle Studioausstattung dahinter steht...

Hm... Wie war das jetzt, wo muss ich hingucken? ---in die Kamera.... Habe nicht beachtet, dass es für einen Brillenträger schwierig ist, ohne Brille überhaupt etwas zu sehen. ---Brille habe ich vorher ablegen lassen, da sich die Lichtanlage in den Gläsern gespiegelt hat---. Also erklären in welcher Richtung die Kamera steht und jetzt: !ACTION!

Oh, jemand hatte die Augen zu.... !ACTION! ...schon wieder??? Wie kann man innerhalb von 3 Sekunden zweimal blinzeln?????

Egal: "Macht was Verrücktes". Und so kam es:


Also jetzt würde ich jedem raten bei uns anzurufen, und so schnell wie möglich ein Angbot einzuholen (und natürlich auch gleich zu unterschreiben), denn dann sind wir UNISONs glücklich....

Samstag, 3. Januar 2009

Es ist soweit! www.art-is-moving.de

Lange wurde dran gebastelt und an den letzte Feinheiten geschliffen. Doch jetzt ist es soweit:
www.art-is-moving.de ist freigegeben für die breite Öffentlichkeit.
Wir sind so stolz auf dieses bezaubernde Baby!
Macht mit, bereichert diese Seite mit euren Fotos, wunderbaren Filmen und eurem Verständnis zur Kunst. Tauscht euch mit anderen aus und seid Teil eines großen Ganzen.
www.art-is-moving.de