Donnerstag, 26. März 2009

Wir haben es hinter uns...

Juhuu.... endlich Zwischenprüfung... Nee, das muss irgendwie anders lauten --- ah: "Hilfe, jetzt schon Zwischenprüfung?"

Als der Wecker um 04.30 Uhr ganz mies klingelt (war der Ton schon immer so schrecklich) wird uns irgendwie bewusst, dass es jetzt soweit ist.... Habe ich alles? Typomaß, Lineal, Ausbildungsnachweis --- na dann kann es ja losgehen. DACHTE ich...

Zwischenprüfung 2009 - wir haben es geschafft

Auf der Fahrt war auch noch alles Ok. Laut Tankanzeige schaffen wir noch 120km und 70km müssen wir fahren - nach Leuna. Alles kein Problem. (Möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass Leuna nicht wirklich eine schöne Stadt ist). Aber wir scheinen richtig zu sein (zeigt das Navi).. Hmmm.. überall Industriegebäude --- und der Pförtner schaut uns auch so komisch an - uns, die zwei Blondinen im quietschgelben Fiat 500... Wir scheinen doch nicht ganz richtig zu sein, aber noch haben wir 45 Minuten Zeit....

Der Pförtner ist so nett und zeigt uns den Weg... Jetzt nichts wie weg... Gebe Gas, aber das Auto reagiert nicht... wir werden lansgamer, langsamer - wir stehen. NEIN!!!! Ganz fies strahlt mir die Anzeige im Display meines Autos entgegen: CANCHECK.

-- Na toll. Etwas zu spät, finde ich. Hier können wir aber nicht stehenbleiben und zum Parkplatz sind es noch 30m. Wir steigen also aus um zu schieben, aber irgendwer muss ja lenken, also schiebt Ulli, ich lenke (wie gemein)...


Arbeitsergebnis

Ein bisschen peinlich ist das ja schon, aber Zeit zum nachdenken haben wir nicht. Das Gebäude ist irgendwo hinter den roten Häusern, hat der Pförtner gesagt... Also machen wir uns auf den Weg und stehen letztendlich vor einer Berufsschule... Hier muss es sein... Aber wo sind die anderen??? Wir beschließen eine Frau zu fragen, die gerade auf den Bus wartet und irgendwie ortskundig aussieht...

Wie sollte es auch anders sein, wir sind zu weit gelaufen. Die Prüfung findet dort statt, wo mein Auto stehengeblieben ist... Das nenn ich mal Schicksal. Aber immerhin: wir sind pünktlich und haben es gefunden. Also stürzen wir uns in die Prüfung.


Und es war gar nicht so schwer, wie wir gedacht hatten... Ein Glück. Wer weiß, vielleicht haben auch die vielen Glückshormone in der Schokolade unsere Gedanken angeregt...

Ok, Prüfung haben wir hinter uns, da bleibt nur noch das kleine, gelbe Problem auf dem Parkplatz...

Ein Glück hat Ulli ein paar Bekannte getroffen, die uns tatsächlich zur nächsten Tankstelle mitnehmen... Der nette Tankwart lächelt uns an, will auch helfen, hat nur leider keinen Kanister da. "Aber VW nebenan düfte Kanister haben" , hören wir ihn noch sagen und machen uns gleich auf den Weg. Und schon stehen wir zwei Blondinen an der Theke bei VW, klagen unser Leid und spüren, dass sich die Monteure neben uns das Lachen verkneifen müssen... Wir haben nen Kanister bekommen, dann zur Tankstelle, 2-3 liter getankt und durch die halbe Stadt zurückgelaufen.



Nur leider ging der Deckel des Kanisters nicht ganz zu, also umwehte uns die ganze Zeit so ein Benzinduft und mit jedem Meter wurden wir immer lustiger. Nun, wir haben es überlebt... Und mit solchen Erlebnissen vergisst man seine Zwischenprüfung nicht so schnell....

Donnerstag, 19. März 2009

NOSTALGIE im UNISON-Haus

Was ist das denn? Eine Diskette? Aha.... Darauf hat man mal gespeichert??? Hmm... Oh, schau mal, alte Polaroids...

viel zu schade zum wegwerfen...

Ja, das Leben als angehender Mediengestalter war vor 15 Jahren noch nicht so leicht, wie es heute ist. Da tun sich interessante Welten auf, wenn man alte Akten sortiert. Man trifft auf solche Exokten wie Zip-Disketten, Broschüren mit den "neusten" Computern oder sagen wir mal "interessante" Entwürfe vom Anfang der 90er Jahre. Mensch, zu dem Zeitpunkt haben wir Azubis noch im Kindergarten gesessen, da wurde in der Agentur schon fleißig gearbeitet.

Mit einem Schmuntzeln nehme ich das Stück Nostalgie und verstaue es in einer der unzähligen Schubladen... Vielleicht findet man es in 15 Jahren ja nochmal :)


Donnerstag, 5. März 2009

Vom Azubinchen zur Biene


Ein bisschen hat es ja auch gedauert, aber jetzt, wo die Zwischenprüfung immer näher rückt, ist nicht mehr zu vermeiden, dass aus den kleinen Azubinchen große Bienen werden. Wir werden langsam groß und hin und wieder lässt man uns aus dem Bienenstock und testet, ob wir schon fliegen können. Noch ist es ein wenig unruhig, ein bisschen anstrengend und sieht wahrscheinlich auch noch nicht so schön aus, wie bei den "Großen", aber wir glauben dran, dass wir das schaffen. Irgendwann werden aus uns auch Bienchen, die ganz von allein Honig sammeln und in den großen Bienenstock in der Kyselhäuser Straße 8 tragen ;)

Dennoch soll ein Rückschritt in die Kindheit erlaubt sein. Das zeigt sich zumindest gerade bei der Gestaltung unseres Arbeitsplatzes. Wir drei Grafik-Azubinen haben jeder unseren Teil dazu beigetragen und so ist ein lustig-bunter Schreibtisch zu stande gekommen. Eine kleine Armee von Koalabärchen reiht sich vor der Simpsons-Postkarte und dem WGS-Sparschweinchen auf. Wir stellen fest: Die Arbeit an solchen gestalterischen Sachen, wie die Bärchen-Urkunde für kleine Sportler haben deutliche Spuren hinterlassen.

(man betrachte auch den mexikanischen Kaktus als ehrenwertes Mitglied der Grafik-Abteilung)

Wir freuen uns täglich, wenn wir nett lächelnd von Koalas oder dem schnurrbärtigen mexikanischen Kaktus begrüßt werden. Und auch wenn wir jetzt mehr Verantwortung übernehmen müssen, die kleinen Sachen werden genauso Bestandteil unseres Arbeitsplatzes sein, wie die unzähligen kleinen Glücklich-Macher, die tagtäglich auf den Plätzen von uns Azubienchen rumstehen. Und so werden uns acuh weiterhin noch unzählige Schweineohren, Koala-Kekse und Wasabi-Nüsse begleiten, denn auch fleißige Bienchen brauchen Nervenfutter....